24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr – die Mitarbeiter des
Bundespresseamtes sind immer im Einsatz., sind immer erreichbar. Komisch, wo man an
sich nicht wirklich viel von der Arbeit dieses speziellen Amtes mitbekommt, obwohl es
Aufgaben übernimmt, ohne die wir ziemlich verloren wären.
Am 20.01.2012 unternahm unser MuK-Kurs eine Exkursion zum Sitz des BPA, so lautet
die Abkürzung für das Bundespresseamt, wobei dieser Ausdruck auch nicht ganz richtig
ist. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, das ist der vollständige, korrekte
Name.
Die Hauptaufgabe des Bundespresseamts ist es, eine Verbindung zwischen Bürgern und
Politikern herzustellen und auch die Politiker immer auf dem Laufenden zu halten.
Duch die zweimal täglich erscheinenden “Kanzlermappe”, welche gefüllt ist mit wichtigen
Zeitungsartikeln aus nationaler und internationaler Presse, bleibt unsere Kanzlerin immer
informiert, und auch andere wichtige politische Persönlichkeiten werden, hauptsächlich
durch SMS, über wichtige Geschehnisse unterrichtet. Die Mitarbeiter selbst bekommen
ihre Informationen hauptsächlich über Nachrichtenticker von Agenturen, aber auch über
die “normale” Presse.
Eine weitere Aufgabe des BPAs ist es, die Bundepressekonferenz vorzubereiten. Diese
findet dreimal wöchentlich statt, dauert im Durchschnitt eine Stunde, und der Chef des
BPAs muss Journalisten zu politischen Themen Rede und Antwort stehen. Das Verhältnis
zwischen Politikern und Reportern sei wähend diesen Konferenzen kollegial.
Neben den eben genannten Aufgaben fungiert das BPA auch als Archiv – 90.000 Bilder sind
digital verfügbar, und über 2 Millionen alte Dias lagern in den Schatzkammern des
Bilderarchivs.
Falls ihr noch mehr wissen wollt: Das Presse- und Besucherzentrum des BPA ist geöffnet
von Montag bis Freitag von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr, und es befindet sich in der
Dorotheenstraße 84, 10117 Berlin.
Carolin Schröder, 10e






